Gleich zu Anfang sei hier gesagt: “Ich habe an dieser Stelle nicht vor, Daten, nüchterne Fakten und Merkmale aufzubeten!” - Dazu habe ich schließlich einen Lebenslauf entworfen, den ich Ihnen auf Anfrage gerne zusende.

Ich heiße Alexander Brock (wie der Name dieser Homepage schon erahnen läßt) und studiere derzeit BWL mit den Schwerpunkten Logistik und eBusiness am RheinAhrCampus in Remagen.

STOP! Von überschnellen Vorurteilen bitte ich abzusehen! Es gibt auch BWL-Studenten, die wirklich aus Spass an der Materie und nicht nur aus Frust wegen eines aussichtslosen Lebens diese Fachrichtung eingeschlagen haben.
Zu diesem Personkreis zähle ich (mich selbst). Zugegeben BWL war nicht mein Favorit, im Gegenteil, noch zu Schulzeiten habe ich das Fach “Sozialwissenschaften” (so hieß das bei uns) gehaßt. So sehr, dass ich mich sogar dafür entschieden hatte, in der 13 nur den Pflichtkurs (Looser-Kurs) zu absolvieren. Rückblickend muss ich sagen, dass es nur darauf ankommt, wie einem das Thema schmackhaft gemacht wird.

 

 

 

 

 

 

 


Mein Baujahr war 1975 und mein TÜV ist bisher immer noch gültig. Die ersten 2 Jahre meines Lebens habe ich in Brenig bei Bornheim verbracht. Diejenigen, die nicht wissen sollten wo sich Brenig befindet, können sich trösten, denn ich kenne den Weg dahin selbst nicht mehr genau. Es liegt irgendwo zwischen Bonn und Wesseling. Außerdem kann ich mich an diese Zeit sowieso nicht mehr erinnern.

Die anschließenden 24 Jahre lebte ich dann in Meckenheim (NRW), wo ich auch zur Schule ging und schließlich 1995 mein Abitur machte. Ich verstehe bis heute nicht, warum sich diese Stadt “Rosenstadt” nennt, denn von diesen Gewächsen habe ich nur selten etwas gesehen.

Im Anschluß an meine Schulzeit versauerte ich dann 10 Monate beim Bund. Ich gehörte zu den ersten, die von W12 auf W10 verkürzen durften und machte von dieser Möglichkeit sofort Gebrauch. Vielleicht haben andere eine schönere Zeit beim Bund gehabt, mir gefiel es nicht, die meiste Zeit auf der Stube zu sitzen, Karten zu spielen, mal den Flur zu kehren und langweilige Schulungen und Ausbildungen mitzumachen, die ich aufgrund  meines Musterungsbescheides sowieso nicht hätte machen brauchen. Das wäre ja noch langweiliger geworden.
(Musterung beim Bund => Husten Sie mal!!! *haha*)

Die gewonnenen 2 Monate ging ich lieber in der freien Wirtschaft arbeiten, bis ich mein technisches 13-wöchiges Praktikum bei der Deutschen Telekom für mein angehendes Elektrotechnikstudium in Aachen ableistete. “Moment!”, wird jetzt der eine oder andere sagen. “Hat der nicht eben was von BWL gefaselt?” Wie das Leben so spielt, hielt ich es dort aus (sehr) privaten Gründen nicht länger als 2 Semester aus und brach ab. Ob das ein Fehler war, weiß ich bis heute immer noch nicht so genau. Irgendwie macht ja E-Technik großen Spaß, doch damals war es mir zu trocken und ich hatte meinen Lernwillen verloren.

Also mußte schnell etwas Neues her. Glücklicherweise schaffte ich es noch, mich  bei einem großen Bonner Abfallentsorger für eine Ausbildungsstelle als Groß- und Außenhandelskaufmann zu qualifizieren. Aus heutiger Sicht war das wohl der Wendepunkt in meinem Leben. Hier fand ich wieder zum Lernen zurück, obwohl der Stoff im Grunde nicht so schwierig war. Vielleicht war auch das gerade mein Vorteil. Ich erkannte schnell, daß man mit ein wenig Lerneinsatz plötzlich gute Noten schreiben konnte und büffelte für die Endprüfung sogar mehr als für mein Abi. Mit dieser Einstellung konnte ich mich auch wieder an ein neues Studium heranwagen und begann deshalb im Herbst 1999 mein BWL-Studium in Remagen. Zu diesem Zeitpunkt hieß der Studiengang noch “Technische BWL”, worunter sich jedoch viele Menschen nichts genaues vorstellen konnten. Das war auch der Grund, weshalb die Anzahl der Einschreibungen ziemlich gering ausfiel (es schrieben sich damals gerade mal 20! neue Studenten für diesen Studiengang ein, heute sind es 180!!!). Dies führte dazu, die Inhalte des Studiengangs neu zu analysieren und auch den Namen anhand der Studienschwerpunkte auszurichten: Logistik und E-Business.

Auf eine genauere Erklärung dieser Schwerpunkte gehe ich an dieser Stelle nicht ein, da dies den Rahmen dieser Seite sprengt (schließlich gibt es dafür extra entworfene Informationsseiten der Hochschule unter “www.RheinAhrCampus.de”) *g*.

Ich befinde mich nun im letzten Semester und beginne bald mit meiner Diplomarbeit. (Endspurt ist immer die beste Motivation). Während meines Hauptstudiums habe ich die Semesteranordnung etwas verändert, was die Möglichkeit verschafft hat, dieses in der vorgegebenen Studienzeit zu bewältigen. Dadurch, dass ich mein Praxissemester nach hinten verschoben habe, konnte ich erst alle Theoriescheine abhaken und die nichtbestandenen während des Praxissemesters nachholen. Es ist aber ganz schön stressig auf diese Weise zu studieren!!!

Nun beginne ich die letzte Etappe auf dem Weg in ein jahrelanges Arbeitsleben und der Jagd nach einer ausreichenden Rente für das Leben danach (sollte es bis dahin noch so etwas wie ein Rentenalter geben *fg*).
Für unseren kleinen Sohn Cedric-Merlin haben meine Freundin und ich bereits vorgesorgt.

Meine kreativen Auswüchse können Sie unter den Rubriken “Frisbee”, “Galerie” und “Downloads” einsehen und hören. Sollte ich jemals dazu kommen, meine Geschichte zu Ende zu schreiben, werde ich diese selbstverständlich auch hier zum Herunterladen zur Verfügung stellen.